Chinesische Zwergwachteln (Excalfactoria chinensis)

 
 
 
Die süßen kleinen Zwergwachteln sind von Südostchina, Indien und Indonesien bis Australien verbreitet und leben dort in den feuchten Graslandschaften.

Sie ernähren sich von Grassamen, Kleininsekten, verschiedene Hirsesorten, Ameiseneiern und Mehlwürmern.

Bei Zwergwachteln ist ein Geschlechtsdimorphismus sehr stark ausgeprägt.

Als Geschlechtsdimorphismus bezeichnet man das z.B. deutlich unterschiedliche aussehen zwischen Männchen und Weibchen einer Art. Der Unterschied kann z. B. in der Größe liegen oder unterschiedlichen Färbungen.

Bei Zwergwachteln haben die Männchen einen rostbraunen Scheitel und Nacken, der schwarz gebändert ist. Die Kopfseiten sind schiefergrau mit einem weißen Streifen. Darunter zieht sich ein schwarzes Band entlang, dass sich zu einem Kinn- und Kehlfleck vereint. Das Obergefieder der Weibchen ist sandfarben. An der Oberseite sind sie hell rötlich mit einer schwarzen Bänderung. Sie besitzen eine breite, hellrostbraune Region am Vorderhals und eine weiße Kehle.

Während der Paarungszeit ist vom Männchen häufig ein hoher, dreisilbiger Pfiff zu hören. Das Nest baut nur das Weibchen, in das es 4-10 Eier ablegt. Nach 16-17 Tagen schlüpfen die hummelgroßen Kücken.
 
 
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